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zur Neupflanzung von Straßenbäumen 05. Mai 1998 Adressat
& Verteiler
Adressat & Verteiler:Bezirksamt Mitte von Berlin Ltr. des Naturschutz- und Grünflächenamt, Herrn Rauner Karl-Marx-Allee 31 10178 Berlin sowie - Bezirksstadträtin für Ökol. Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Frau Baumert - Untere Denkmalschutzbehörde, Frau Eichler Sehr geehrter Herr Rauner,gerne möchte die Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt Ihr Bemühen um mehr Bäume auf unseren Straßen unterstützen. Diesbezüglich haben wir bereits mit Herrn Baumgart gesprochen. Wir setzen uns im Namen vieler Bewohner der Spandauer Vorstadt dafür ein, daß nicht nur in unserem Stadtteil, sondern im gesamten Bezirk Mitte flächendeckend Straßenbäume gepflanzt werden; durch sie kann die Qualität des Außenwohnraums wesentlich erhöht werden. Folgende Straßen schlagen wir für Baumpflanzungen vor: -
Krausnickstraße,
die
im Gutachten von Fugmann und Janotta ebenfalls vorgeschlagene
die
im 18. Jahrhundert bereits von Bäumen gesäumten Straßen
Über die dargestellte Versorgung des Straßenraumes mit Straßenbäumen hinaus würden wir für kleinere, engere und unterbaute Straßen auch Kübelgehölze für notwendig erachten. Mit der Erwähnung der letztgenannten Straßenzüge wollen wir verdeutlichen, daß es auch früher hier grüne Straßen gab, daß die denkmalgerechte Wiederherstellung des historischen Straßenraumes nur ein Aspekt der Stadtentwicklung, aber kein zeitgemäßes und alleiniges Credo für Leben in der Stadt sein kann. Der zur Zeit beliebten Nutzung öffentlichen Raums als Parkplatz und somit Schadstoff-Lager und Emissionsort stellt sich immer mehr das Interesse der Lebenden nach Lebensraum entgegen. Es ist bedauerlich, daß die Bäume, die Sie jetzt vielleicht pflanzen können, nur als Ausgleich für die im Tiergarten gefällten Bäume finanziert werden. Der Bezirk Mitte als angrenzender dichter Wohnbezirk ist von den Folgen der Baumfällungen im Tiergarten am stärksten betroffen ! Die Naturschutz- und Grünflächenämter sind wesentlich daran beteiligt, den Lebensraum Stadt lebenswert zu erhalten. Mit einem höheren Etat könnten sie einen wichtigen Beitrag gegen die Stadtflucht der Berliner, zur Reduzierung des Verkehrs, eine bessere Luft und ein gesünderes Leben leisten. Die daraus resultierende LebensWertsteigerung würde höhere Ausgaben bei weitem überkompensieren. Mit freundlichen Grüßen Für die Betroffenenvertretung Nermin Safi-Schöppe Kontakt BV SpV URL
dieser Seite: http://www.bvspv.de/st-980505strassenbaeume.html
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30.
Juni 2003
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