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Protokoll "Steuerungsrunde SpV" am 15. Oktober 2007 (158. Protokoll; Berlin, 20.10.2007, Stefan Doletzki, Koordinationsbüro) . Themen: 1. Anmerkungen zum Protokoll der 157. Sitzung 2. Straßenlandsondernutzung - Einzelfallentscheidung Gipsdreieck (Widerspruchsverfahren) - Sonstiges 3. Kita Kleine Auguststraße 4. B-Plan I-B5 (Wohnsicherung), 10 weitere B-Pläne 5. Koppenplatz 12, Reaktivierung der Nutzung Grundschule? 6. Abschluss der Sanierung - Ausstellung - Sanierungszeitung - Eigentümerinformation 7. Sonstiges: - Auguststraße 5 - Initiative „Interessengemeinschaft von Gewerbetreibenden zur Rettung des Kietzes“ - „Arbeit der Betroffenenvertretung nach Aufhebung des Sanierungsgebiets“ - Muddclub - Kfz-Stellplätze jüdischen Schule Große Hamburger Straße - Kfz-Stellplätze Alte Schönhauser Straße 23-24 - Pressekonferenz Entwicklung der Sanierungsgebiete im OT Mitte - Mitte Modellbezirk für ein Projekt „Landeshochbauamt“ 8. Termine Anlagen Teilnehmerliste Kontakt 1. Anmerkungen zum Protokoll der 157. SitzungEs gibt keine Anmerkungen. mehr: 2. StraßenlandsondernutzungHerr Wilke erläutert, dass die vorliegende Analyse des Koordinationsbüros bislang vom Auf-traggeber, dem Bezirksamt Mitte, nicht diskutiert wurde und deshalb noch nicht rausgegeben werden kann. •
Einzelfallentscheidung Gipsdreieck (Widerspruchsverfahren)
Er stellt insbesondere darauf ab, dass er kein „Touristen“- und kein „Nachtlokal“ betreibt, sondern vom Tagesgeschäft lebt. Die Bestuhlung des Gehwegs direkt vor dem Lokal ist nicht möglich, weil dieser dort zu schmal ist. Ein Ausweichen auf die zurzeit überwiegend mit Fahrrädern und Motorrädern zugeparkte Fläche des Gehwegs vor dem Gipsdreieck sowie die Überquerung der Auguststraße hält Herr Lukic für unproblematisch. Frau Thierfelder führt aus, dass in der Vergangenheit mehrere Workshops zur Umgestaltung des Gipsdreiecks stattgefunden haben und es seinerzeit die einhellige Auffassung der Teilnehmer war, dass keine Teilflächen des Gipsdreiecks für Gastronomienutzung zur Verfügung stehen dürfen. Frau Thierfelder sieht am Beispiel des Cafés Europa (Gipsstraße), wo die Durchquerung des Gehwegs oftmals durch Gaststättennutzer behindert sei, dass die damalige Auffassung richtig ist und heute im Genehmigungsverfahren auch anzuwenden sei. Herr Bertermann stellt die Frage, warum hier einem Gastronomen etwas versagt wird, was anderen an anderer Stelle in ähnlicher Situation genehmigt wurde. Herr Wilke kann sich vorstellen, dass dies weniger an der Peson des Gastronomen oder seinem Konzept, sondern daran liegt, dass inzwischen im Bezirksamt eine intensivere Beschäftigung mit der Thematik erfolgt. Frau Motzkus empfindet die Genehmigungspraxis als willkürlich. An dieser Stelle des Gipsdreiecks würden einige Stühle nicht stören. Herr Wilke erläutert mit Bezugnahme auf die Analyse des Koordinationsbüros, dass es 21 Gehwegvorstreckungen oder Gehwegverbreiterungen im Untersuchungsgebiet Spandauer Vorstadt gibt. In 9 Fällen sind diese (zum Teil illegal) bestuhlt. In einigen Fällen führt dies zu Behinderungen, in anderen Fällen nicht (da wo die Laufbahn freigehalten wird). Für die Genehmigungspraxis könnte daraus die Konsequenz gezogen werden, dass die Gehwegverbreiterungen überwiegend nicht zum Aufnehmen von Fußgängerströmen hergestellt wurden, sondern, wie in diesem Fall, zur Erweiterung Kfz-freier Räume, zur Anlage von Begrünung (hier: zusätzliche Baumpflanzung) und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit (Straßenüberquerbarkeit, Einsehbarkeit). Abschließend wird erörtert, dass folgende Linie im Genehmigungsverfahren von Straßenlandsondernutzung auf Gehwegerweiterungen und Gehwegvorstreckungen verfolgt werden soll: Grundsätzlich sollen diese Flächen nicht bestuhlt werden. Davon kann im Einzelfällen abgewichen werden, wenn nachgewiesen ist, dass der Fußgängerverkehr nicht beeinträchtigt wird. Die entsprechenden Bereiche sollen vorab ausdiskutiert und festgelegt werden. Frau Krutzsch schlägt vor, die Genehmigungen nur für eine Saison zu erteilen. mehr:• Sonstiges Frau Motzkus erläutert, dass in der letzten Woche zwei Bürger in der Betroffenenvertretung anwesend waren (aus Oranienburger- und Große Hamburger Straße) zum Thema Lärmschutz und Gaststättenwildwuchs. Sie zieht aus dem Gespräch die Konsequenz, dass seit Jahren bezüglich der Kontrolltätigkeit nichts passiert. Der Bewohner der Oranienburger Straße hat zu diesem Thema bereits eine dicke Akte. Frau Motzkus schlägt vor, eine öffentliche Veranstaltung zu dem Gesamtkomplex (B-Plan I-B5 und Gaststättensituation) zu veranstalten. mehr: 3. Kita Kleine AuguststraßeHerr Doletzki berichtet, dass der erste Bauabschnitt der Kita-Erneuerung fertig gestellt ist. Es sind erhebliche Mehrkosten entstanden, weshalb der zweite Bauabschnitt entgegen der ursprünglichen Zeitplanung noch nicht begonnen wurde. Es ist beabsichtigt, die Bauherrenfunktion künftig nicht von GDM, sondern vom Träger STATTBAU wahrnehmen zu lassen. Der Betreiber Kindergarten-City kann die Einrichtung zurzeit nur mit verminderter Platzzahl in den Räumen des ersten Bauabschnitts betreiben. Die Fertigstellung ist erst im Jahr 2008 zu erwarten. mehr: 4. B-Plan I-B5 (Wohnsicherung), 10 weitere B-PläneFrau Krutzsch erläutert, dass sich die ersten fünf B-Pläne in der Rechtsprüfung bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung befinden. Wenn es dort keine Probleme gibt, kann in ab-sehbarer Zeit mit der Festsetzung gerechnet werden. Für weitere zehn Pläne soll die Weiterbearbeitung vom Bezirksamt Mitte finanziert werden. Es liegt ein Schreiben des Bezirks an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor, mit der Anfrage, die Finanzierung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sicherzustellen. Dieses Schreiben wird in dem Sinne beantwortet, dass Mittel im eigenen Hause (BA Mitte) vorhanden seien, die dazu genutzt werden sollen. mehr: 5. Koppenplatz 12, Reaktivierung der Nutzung Grundschule?In der Vorwoche fand eine öffentliche Veranstaltung über die Frage der Einrichtung einer neuen öffentlichen Grundschule im Ortsteil Mitte statt. Als Standort war bereits vor einiger Zeit das Gebäude Koppenplatz 12 ins Gespräch gebracht worden. Frau Krutzsch erläutert, dass von der Elterninitiative eingeladen und moderiert wurde. Anwesend waren Frau Bezirksstadträtin Hänisch und Schulrat Tietz. Frau Hänisch lieferte einen Beitrag über die Entwicklung der Kinderzahlen, die über mehrere Jahre stark gestiegen sind. Es wird jetzt die Filialbildung für eine Grundschule durch Einrichtung von zwei ersten Klassen im Koppenplatz 12 ab dem Sommer 2008 geprüft. Voraussetzung dafür sind mindestens 50 Anmeldungen. Die Briefe an die Eltern der einzuschulenden Kinder gehen in Kürze raus, darin wird auf die Option der neuen Schulfiliale mit der Bitte um eine Meinungsäußerung darüber, ob diese für die Betreffenden infrage kommt, verwiesen. Es sollte für den Fall einer Schulfiliale im Koppenplatz 12 eine Lösung für die derzeitigen Nutzer gefunden werden. Die Nutzungen Kultur und Bildung sollen nicht gegeneinander aus-gespielt werden. Herr Lohrengel hält es für sehr positiv, hier eine Grundschule einzurichten. Die Theaterszene hätte berlinweit genug Platz, um unterzukommen. mehr: 6. Abschluss der Sanierung• Ausstellung Herr Wilke berichtet, dass ein Ausstellungskonzept mit 14 Schautafeln vorbereitet ist. Die Vorstellung der Inhalte kann im November oder Dezember 2007 auf der Steuerungssitzung erfolgen. Zurzeit wird ein Ausstellungsstandort gesucht, wobei das Postfuhramt favorisiert wird. •
Sanierungszeitung
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Eigentümerinformation
mehr: 7. Sonstiges• Auguststraße 5 Anwesend ist Herr S., neuer Bewohner und Eigentümer einer Wohnung im Neubau Auguststraße 5. Er hält das Konzept von Spielplatz und Wohnhaus aufgrund von zu großer Nähe und befürchteter Störung durch Lärm für unbefriedigend. Außerdem kritisiert er die Gestaltung des Spielplatzes massiv. Er hält die neu aufgestellten Spielgeräte für „Disneyland“, die für dieses Gebiet völlig ungeeignet seien. Die Wohnung hätte er unter anderen Voraussetzungen erworben. Die Werbung des Verkäufers hieß „Wohnen im Grünen“. Herr Doletzki erläutert, dass die Nähe zwischen Spielplatz und Neubau auch dadurch zustande kam, dass der Investor des Neubaus die Grundstückstrennlinie soweit wie möglich nach hinten schob, um möglichst wenig Grundstücksfläche zu erwerben und dabei trotzdem eine relativ große Gebäudetiefe zur Erreichung möglichst großer Baumasse forderte. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Spielplatzfläche noch nicht fertig gestellt ist. Es fehlen noch sämtliche Baum- und Strauchpflanzungen. Mit Sicherheit wird sich das Erscheinungsbild der Anlage nach dem Anwachsen der Pflanzungen wesentlich verbessert darstellen. Herr Bertermann übergibt eine Unterschriftensammlung von Anwohnern, die die Betroffenenvertretung am vergangenen Donnerstag erhalten hat. Darin wird „Grün statt Kitsch“ gefordert. Offenbar finden sich diese Bewohner nicht wieder in dem, was vor einigen Jahren in der Anhörung zu diesem Bauvorhaben erörtert wurde. Damals wurde die Planung bereits soweit verändert, dass Spielplatzfläche verkleinert wurde, aus ursprünglich drei Bäumen jetzt 7 angepflanzt werden und weitere Strauchpflanzungen vorgenommen werden. Frau Motzkus und Herr Bertermann regen an, vor Baubeginn und vor Ausschreibung der Maßnahmen auf dem Grundstück Nr. 4 eine erneute öffentliche Anhörung zu veranstalten und gegebenenfalls Anwohnerinteressen für die Gestaltung noch zu berücksichtigen. mehr: •
Initiative „Interessengemeinschaft von Gewerbetreibenden zur Rettung des
Kietzes“
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„Arbeit der Betroffenenvertretung nach Aufhebung des Sanierungsgebiets“
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Muddclub
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Kfz-Stellplätze jüdischen Schule Große Hamburger Straße
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Kfz-Stellplätze Alte Schönhauser Straße 23-24
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Pressekonferenz Entwicklung der Sanierungsgebiete im OT Mitte
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Mitte Modellbezirk für ein Projekt „Landeshochbauamt“
8. TermineDie 159. Steuerungsrunde findet statt am 19. November um 15:00 Uhr in den Räumen der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt, Koppenplatz 12. Anlagen• Schreiben der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt vom 20.09.2007 • Unterschriftenliste von Bewohnern gegen die Gestaltung des Spielplatzes Auguststraße 5 Teilnehmer/innen-Liste• Frau Krutzsch, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, IV C • Frau Jahns, BA Mitte, Sanierungsverwaltungsstelle • Frau Möbius, BA Mitte, Sanierungsverwaltungsstelle • Frau Weitz, WBM • Frau Steglich, Sanierungszeitung stadt.plan.mitte • Herr Lohrengel, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt • Frau Thierfelder, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt • Herr Bertermann, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt Herr Lukic, Gaststättenbetreiber Herr S., Anwohner (zeitweise) • Herr Doletzki, Koordinationsbüro • Herr Wilke, Koordinationsbüro *Anmerkung
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12.
Dezember 2007
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