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Protokoll "Steuerungsrunde SpV" am 21. Mai 2007 (154. Protokoll; Berlin, 30.05.2007, Stefan Doletzki, Koordinationsbüro) . Themen: 1. Anmerkungen zum Protokoll der 153. Sitzung 2. Straßenlandsondernutzung, Nachbetrachtung Termin bei Herrn Gothe, weiteres Vorgehen 3. Auguststraße 68, Stellungnahme der Betroffenenvertretung, Änderung der Sanierungsziele 4. Auguststraße 3a-5 5. Rückerstraße 3 6. Ehemaliger Jüdischer Friedhof Große Hamburger Straße 7. Sonstiges: - Umbenennung im Monbijoupark: James-Simon-Park - Verfahren „Mudd-Club“: Nutzungsuntersagung als Vergnügungsstätte - Alte Schönhauser Straße 23-24: Nutzungsuntersagung mit Umbauanordnung betr. Hofstellplätze - Baubeginn Rosenthaler Straße 39 („Gedenkstätte Stille Helden“) - Verkehrssituation Alte Schönhauser Straße 7. Termine Anlagen Teilnehmerliste Kontakt 1. Anmerkungen zum Protokoll der 153. SitzungEs gibt keine Anmerkungen. mehr: 2. Straßenlandsondernutzung, Nachbetrachtung Termin bei Herrn Gothe, weiteres VorgehenHerr Wilke berichtet von den Ergebnissen des Gesprächs bei Herrn Stadtrat Gothe, die sich kurz zusammengefasst wie folgt darstellen: a) Der Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung zwischen den Bezirksamtsabteilungen Stadtentwicklung und Wirtschaft/Immobilien (die die Grundlage dafür darstellt, dass das Ordnungsamt bei Verstößen gegen Straßenlandsondernutzungen tätig werden kann) soll vorangetrieben werden. b) Die verwaltungsinterne Prüfung soll zur Klärung der Frage erfolgen, welcher Weg beschritten werden kann, um die erteilten Genehmigungen nach außen deutlich zu machen. c) Erstellung eines Plans durch das Koordinationsbüro mit der Aussage darüber, welche Flächen im öffentlichen Raum durch den Verkehrsfluss benötigt werden bzw. welche Flächen zur Bestuhlung bereitstehen können. Das vom Bezirksamt Mitte zu diesem Termin vorgelegte Gesprächsprotokoll wurde von Herrn Heller ergänzt (vgl. Anlage). Eine weitere Ergänzung zu diesem Thema ergibt sich aus den von Herrn Bertermann beigebrachten Ausführungen aus dem Bezirk Pankow (vgl. Anlage). Dort sind sehr konkrete Ausführungen enthalten, wie Straßenlandsondernutzung wirksam und für die Gastronomie zumutbar (mit der Hotel- und Gaststätteninnung abgestimmt) begrenzt werden kann. Beim nächsten Rücksprachetermin (01.06.2007) bei Herrn Gothe soll nachgefragt werden, was die Prüfung ergeben hat. Frau Motzkus sieht hinsichtlich dieser Problemstellung keinen Fortschritt, sondern eher Rückschritte, die ganzen, nun schon über Jahre laufenden Gespräche haben zu keinem Ergebnis geführt. Deshalb erwägt sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die in der Verwaltung Zuständigen einzureichen. mehr: 3. Auguststraße 68, Stellungnahme der Betroffenenvertretung, Änderung der SanierungszieleEine Stellungnahme der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt liegt vor (vgl. Anlage). Sie wurde mit 7 gegen 4 Stimmen angenommen. Außerdem liegt eine Unterschriftenliste vor, mit der sich die Unterzeichner gegen das Vorhaben aussprechen. In der Bezirksamtssitzung vom 08.05.2007 wurde der Vertrag zwischen dem Investor und dem Bezirksamt Mitte unter dem Vorbehalt beschlossen, dass die Bezirksverordnetenversammlung der Sanierungszieländerung zustimmt. Herr Lohrengel kritisiert das Vorhaben Auguststraße 68 nicht nur wegen seiner baulichen Form und den Auswirkungen auf die Umgebung, sondern auch hinsichtlich der Ausstellungsinhalte der Sammlung Olbricht. Er hält viele Exponate für sexistisch und regt eine Diskussion darüber an, ob ein Bezirksamt solche Art von Kunst durch Unterstützung eines Bauprojekts aktiv fördern sollte. Von einigen Teilnehmern wird dem entgegengehalten, dass Beurteilung und Bewertung von Kunst grundsätzlich schwierig sind und man sich darüber immer streiten könne. mehr: 4. Auguststraße 3a-5Herr Wilke und Herr Doletzki berichten, dass sich der Neubau auf dem hinteren Grundstücksteil der Nr. 5 im Fertigstellungsprozess befindet, so dass das Spielplatzprojekt auf dem vorderen Grundstück planmäßig in diesem Jahr realisiert werden kann. Zum Grunderwerb einer Teilfläche der Auguststraße 4 gibt es bislang keine Einigung über den Kaufpreis. Da der festgesetzte Bebauungsplan keine andere Nutzung als Grünfläche/Spielplatz zulässt, wird es im Falle fortgesetzter Uneinigkeit zu einem Entziehungsverfahren kommen. mehr: 5. Rückerstraße 3Herr Wilke berichtet, dass die mögliche Bebaubarkeit dieses unbebauten Grundstücks zurzeit zeichnerisch dargestellt wird, um als Grundlage für die beabsichtigte Sanierungszieländerung zu dienen. mehr: 6. Ehemaliger Jüdischer Friedhof Große Hamburger StraßeHerr Wilke erläutert die Planung für eine Landschaftsbaumaßnahme auf diesem Grundstück. Ursprünglich war die Fläche eine öffentliche Grünanlage, die aber im Jahr 2001 eingezogen und der Jüdischen Gemeinde als private Grünfläche/Friedhof übergeben wurde. Als aufgelassener ehemaliger Friedhof wird die Anlage fortbestehen. Die Umgestaltungsmaßnahmen dienen der Wiederherstellung des Charakters eines Friedhofs. Die Fertigstellung des Umbaus, für das die Jüdische Gemeinde der Bauherr ist, erfolgt noch im Jahr 2007. Verschiedene Gräberfelder werden mit Efeu bepflanzt. Es wird eine Einzäunung erfolgen, so dass die Anlage nachts geschlossen werden kann. Der vordere Bereich an der Straße ist nicht Friedhofsgelände, dort wird der Bund als Bauherr Gedenk- und Infotafeln aufstellen (vgl. Plan i.d. Anlage). Finanziert werden die Maßnahmen mit Spendenmitteln der Kriegsgräberfürsorge. mehr: Plan größer (JPG): 242 kb oder 748 kb
7. Sonstiges• Umbenennung im Monbijoupark: James-Simon-Park Frau Motzkus teilt mit, dass der hintere Teil des Monbijouparks umbenannt wurde in James-Simon-Park (Kunstmäzen). mehr: •
Verfahren „Mudd-Club“: Nutzungsuntersagung als Vergnügungsstätte
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Alte Schönhauser Straße 23-24: Nutzungsuntersagung mit Umbauanordnung
betr. Hofstellplätze
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Baubeginn Rosenthaler Straße 39 („Gedenkstätte Stille Helden“)
mehr: •
Verkehrssituation Alte Schönhauser Straße
mehr: 8. TermineDie 155. Steuerungsrunde findet statt am 18. Juni um 15:00 Uhr in den Räumen der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt, Koppenplatz 12. Anlagen• Anlage 1: E-Mail M. Heller vom 09.05.2007, Auszug: "(...) Ich möchte Sie bitten, noch einige der besprochenen Punkte hinzuzufügen: - Mindestbreite Gehwege 1,50 m im Normalfall ist richtig, aber bei stark frequentierten Bereichen muß diese Breite erhöht werden. (Das betrifft z.B. Hackescher Markt und Oranienburger Straße, weitere Stellen ergeben sich aus der Untersuchung des Ko-Büros.) In Bezug auf die 1,50 m vielleicht noch Hinweis auf DIN 18024 Teil 1 ("Bauliche Maßnahmen für Behinderte und alte Menschen im öffentlichen Bereich; Planungsgrundlagen; Straßen, Plätze und Wege") - Bitte noch die Diskussion um den Vergleich "Markierung der Schankvorgärten auf dem Gehweg" vs "Schaufensteraushang mit Anzahl Tische+Stühle" (Bsp v. Zeller aus NY) kurz darstellen (mit jeweils Vor-/Nachteilen) -
Grundsatzproblem Zugänglichkeit in engen Straßen mit schmalen
Gehwegen für Rollis/Kinderwagen: wenn Gehweg wg Unterschreitung 1,50
m Mindestbreite nicht benutzbar ist, wäre Umwidmung der Straßenverkehrsfläche
als Mischverkehrsfläche erforderlich (verkehrsberuhigter Bereich mit
Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer). Dieser Punkt muß in
der Zukunft geklärt werden. Es betrifft u.a. solche Straßen
wie Mulack-, Stein-, Gormann-, Gips-, Sophien-, Kl. August-, Oranienburger
Straße (nördl. Abschnitt).
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Anlage 2:
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Anlage 3:
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Anlage 4:
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Anlage 5:
Teilnehmer/innen-Liste• Frau Krutzsch, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, IV C • Frau Jahns, Bezirksamt Mitte, Sanierungsverwaltungsstelle • Frau Weitz, WBM • Frau Steglich, Sanierungszeitung stadt.plan.mitte • Frau Göbel, ASUM • Frau Motzkus, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt • Herr Lohrengel, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt • Herr Bertermann, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt • Frau Thierfelder, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt • Herr Doletzki, Koordinationsbüro • Herr Wilke, Koordinationsbüro *Anmerkung
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15.
Juni 2007
Spandauer Vorstadt: BV
SpV:
Aktuelles: Zu
TOP 6: Umbau- & Restaurierungsplanung ehemaliger Jüdischer Friedhof,
Große Hamburger Straße
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