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Protokoll "Steuerungsrunde SpV" am 16. Oktober 2006 (147. Protokoll; Berlin, 19.10.2006, Stefan Doletzki, Koordinationsbüro) Hinweis:
1. Anmerkungen zum Protokoll der 146. SitzungEs gibt keine Anmerkungen. mehr: 2. Rückerstraße 3Wie bereits in der Septembersitzung berichtet, ist über die zukünftige Verwendung dieses landeseigenen Grundstücks zu entscheiden. Es wurden verschiedene Stellungnahmen eingeholt. Sowohl das Straßen- und Grünflächenamt als auch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Sanierungsverwaltungsstelle und Koordinationsbüro haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme für einen Kleinkinderspielplatz ausgesprochen. Die Mittel für seine Herstellung wurden kürzlich beantragt (Programm Stadtumbau Ost). Frau Thierfelder berichtet, dass aktuell auch eine Stellungnahme der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt vorliegt, die mit acht Zustimmungen und drei Enthaltungen beschlossen wurde und den Erhalt der öffentlichen Nutzung befürwortet (vergleiche Anlage). mehr: 3. Auguststraße 68Herr Wilke berichtet, dass die Projektentwicklung zurzeit ruht. Im nächsten Schritt wäre die Änderung aller alten Vereinbarungen (abgeschlossen zwischen dem Voreigentümer und dem Bezirksamt) erforderlich. Ein vom Bauherrn zu zahlender Betrag wurde überschlägig ermittelt. Dies wurde vor ca. zwei Wochen zwischen der Verwaltung und den Architekten erörtert. Vom Bauherrn liegt noch keine Rückäußerung vor. Herr Lohrengel kritisiert, dass bei diesem Bauvorhaben Maßstäbe angesetzt werden und von politischer Seite Unterstützung finden, die sonstigen Bauwilligen nie zugute kommen. Er sieht den Faktor Kunst hier als Hebel zur Umgehung des Bau- und Sanierungsrechts. mehr: 4. Block 100 042, Entwurf für ein BlockkonzeptHerr Wilke erläutert den Entwurf des letzten Blockkonzepts, welches im Sanierungszeitraum für das Sanierungsgebiet Spandauer Vorstadt erstellt worden ist. Blockkonzepte, die in diesem späten Stadium des Sanierungsprozesses hergestellt werden, haben nicht den umfangreichen Regelungsinhalt wie zu Beginn der Sanierung. In den 80er Jahren wurden im Block 042 umfangreiche Altbauabrissmaßnahmen durchgeführt mit dem Ziel, den Blockrand mit Plattenneubauten zu bebauen. Es war darüber hinaus geplant die Rückerstraße über die Mulackstraße hinaus nach Süden durch den Block zu führen. Diese Planungen wurden nach der Wende nicht weiter verfolgt. Von den verbliebenen Altbauten sind inzwischen bis auf ein Gebäude alle Häuser erneuert worden. Bis auf Gormannstraße 8/9 und Mulackstraße 39/40 sind auch alle Neubauten fertig gestellt. Herr Wilke übergibt der Betroffenenvertretung zwei Exemplare des Blockkonzepts im DIN-A3-Format, sechs weitere Exemplare folgen in DIN A 4 (schwarz-weiß) mit der Bitte um Stellungnahme möglichst bis zur nächsten Sitzung im November. Zwischen Bezirksamt Mitte/SVS, SenStadt und Koordinationsbüro wird der Entwurf ebenfalls erörtert. Ziel ist danach eine abschließende Fassung, die als Vorlage an die Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung gehen soll. 5. Sonstiges Postfuhramt Herr Wilke berichtet, dass zur weiteren Entwicklung des Projekts Postfuhramt eine Arbeitsgruppe in mehreren Sitzungen tätig war, bestehend aus Bauherrenvertreter, Stadtplanungsamt, verschiedenen Denkmalpflegern und Sanierungsbeauftragtem. Ein weiterer Termin folgt am 20. Oktober. mehr:
Krausnickblock
Schon jetzt, vor der offiziellen Eröffnung, wird die Fläche gut angenommen. Auf einer Teilfläche werden Mieterbeete angelegt, die interessierten Anwohnern zunächst für den Zeitraum von einem Jahr (wenn keine der Parteien kündigt, erfolgt automatisch die Verlängerung der Nutzungsvereinbarung um ein weiteres Jahr) zur Bepflanzung zur Verfügung gestellt werden. Baumpflanzungen und Großsträucher sind dort nicht zulässig. mehr:
Monbijouplatz 4
Stattdessen wurde 2000 eine Planung als zweite Sanierungszielkonkretisierung beschlossen, der zufolge der winzige Hof im Altbau Monbijouplatz unvergrößert verbleibt und auf dem Grundstücksteil Oranienburger Straße 83 eine Bebauung von 100 % der Grundstücksfläche vorsah mit den Vorwänden, dass es sich beim Altbau um ein Einzeldenkmal handele und sozialplanerische Hindernisse dem Abriss entgegenstünden. Dafür wurde eine enorme Bautiefe beim Neubau sowie der Erhalt der Mindestgebäudeabstände aus dem 19. Jahrhundert beim Altbau in Kauf genommen, so dass im Ergebnis Teilflächen entstehen bzw. verbleiben, die kaum belichtbar und belüftbar sind. Insofern könnte der jetzt erfolgte Teilabriss eine gute Nachricht sein, würde nicht der Bauherr davon ausgehen, die gesamte abgerissene Substanz wieder aufzubauen. Ein entsprechender Bauantrag liegt dem Bezirksamt aktuell vor, ist aber bislang nicht genehmigt. Herr Blankenburg teilt mit, dass die aktuelle Planung (Abriss und Wiederaufbau) sanierungsrechtlich versagt werden soll (Nachtrag: Diese Aussage ist mit Datum 19.10.2006 bereits überholt). In Kürze findet ein Termin zwischen Bezirksamt und Eigentümer statt.
Grundstück Oranienburger Straße 27
mehr:
Land Berlin hat Grundstück Rückerstraße 9 (Standesamt)
verkauft
Baustellen im öffentlichen Raum
Alte Schönhauser Straße zwischen Weinmeisterstraße und
Steinstraße
Zudem liegt seit längerem ein Poller auf der Straße Krausnick-/Große Hamburger Straße. 6. TermineDie 147. Steuerungsrunde findet statt am 20. November 2006 um 15:00 Uhr in den Räumen der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt, Koppenplatz 12. Anlagen Stellungnahme der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt vom 16.10.2006 zum Grundstück Rückerstraße 3 Teilnehmerliste Frau Krutzsch, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, IV C Herr Blankenburg, Bezirksamt Mitte, Sanierungsverwaltungsstelle Frau Steglich, stadt.plan.mitte Frau Thierfelder, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt Herr Lohrengel, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt Herr Bertermann, Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt Herr Doletzki, Koordinationsbüro Herr Wilke, Koordinationsbüro *Anmerkung
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