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Protokoll "Steuerungsrunde SpV" am 19. Juni 2006 (144. Protokoll; Berlin, 26.06.2006, Stefan Doletzki, Koordinationsbüro) Hinweis:
1. Anmerkungen zum Protokoll der 143. SitzungAuf Seite 2 muss es im dritten Absatz anstelle Rosa-Luxemburg-Straße korrekt „Rosenthaler Straße“ heißen. Bei TOP 5 ist zu ergänzen, dass der Rundgang mit Beteiligung des „Frauenbeirats Stadtplanung“ und des Behindertenverbands stattfand. mehr: 2. Straßenlandsondernutzung durch GastronomieDie eingeladene Frau Haller vom Straßen- und Grünflächenamt hat sich kurzfristig entschuldigt, weil sie zu einem Noteinsatz im Zusammenhang mit der Fußball-WM musste. Sie ließ erklären, dass die angefragte Liste über die genehmigten Straßenlandsondernutzungen in der Spandauer Vorstadt vor zwei Wochen rausgegangen ist. Frau Thierfelder berichtet vom großen Rundgang durch die Spandauer Vorstadt im Mai. Dazu folgt noch ein Bericht der Initiatoren. Aufgrund der Anwesenheit der Polizei konnte nach den Genehmigungen für Straßenlandsondernutzungen gefragt werden. Zum Teil ging aus den Genehmigungen hervor, dass die Straßenlandsondernutzung überraschenderweise auch im Unterstreifen zugelassen worden sind. In vielen Fällen waren keine Genehmigungen verfügbar (unklar, ob nur nicht am Ort oder gar nicht vorhanden). Es fiel auf, dass als Stolperfallen für Fußgänger auch die Füße der Schirme sowie die Gasheizer in Betracht kommen. Ein mitgetragenes 1,50 m breites Holzstück konnte in vielen Fällen nicht waagrecht durch die zu schmalen Lücken getragen werden. Daraus wurde deutlich, dass Verstöße vorliegen (sofern keine fehlerhaften Bescheide ergangen sind). Allerdings werden Verstöße nur unzureichend sanktioniert. Das zuständige Ordnungsamt ist einerseits personell überlastet und andererseits besteht die Einschätzung, dass auch von politischer Seite wenig Problembewusstsein bezüglich dieser Frage besteht, weshalb entsprechende Vorgaben für die Kontrolle durch die Verwaltung nicht bestehen. Offenbar wird auch die Besonderheit des Gebiets Spandauer Vorstadt mit den teilweise nur sehr schmalen Gehwegen nicht zur Kenntnis genommen. Herr Wilke weist darauf hin, dass zum Teil große Beträge eingesetzt werden, um die Gehwege zu verbreitern bzw. instand zu setzen (zum Beispiel Oranienburger/Große Hamburger Stra0e oder Rosenthaler Straße am Hackeschen Markt) und unmittelbar nach Maßnahmenfertigstellung die eigentlich für den Fußgängerverkehr gedachten Flächen von Tischen der Gastronomie in Anspruch genommen werden. Die Mitglieder der Betroffenenvertretung sprechen sich dafür aus, auf der nächsten Sitzung erneut eine Einladung an das Straßen- und Grünflächenamt zu versenden. Außerdem wird das Thema betroffenenvertretungsintern weiterdiskutiert. mehr: 3. Einzelvorhaben:• Auguststraße 5 Wie Frau Jahns mitteilt, ist beim Grundstück Auguststraße 5 (privater Teil) der Baubeginn erfolgt. Das öffentliche Bauvorhaben wird erst anschließend, das heißt im Jahr 2007, durchgeführt. mehr: •
Auguststraße 68
Seitens des Bezirksamtes ist nicht beabsichtigt, Teilflächen des Sportplatzes zu verkaufen. Verschiedene Details des Bauvorhabens sind noch abzustimmen (Baulasteintragung, Umfang der Hofüberbauung, Fassade u. a.). Im Falle einer Einigung zwischen Bezirksamt und Bauherrn sollte der bestehende städtebauliche Vertrag an die neue Situation angepasst werden. mehr: •
Postfuhramt
Es wurde eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, bestehend aus Bauherrenvertreter, Denkmalbehörden, Stadtplanungsamt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Koordinationsbüro. Es sollen dort die vier Inhalte Neubaufiguration, Umgang mit dem Altbau, Nutzungsmischung und Stellplätze und der Ablaufplan erörtert werden. Seitens der Betroffenenvertretung wird eine Stellungnahme angekündigt. mehr: 4. Sonstiges• Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Mietobergrenzen Herr Oehlert berichtet über das kürzlich ergangene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zu Mietobergrenzen. Demnach sind feste Mietobergrenzen nicht zulässig. Aber das Gericht hat festgestellt, dass Sozialplanergebnisse zu berücksichtigen sind und diese ggf. zu Standardbegrenzungen führen können. Das heißt, dass verschiedene Luxusmerkmale bei Maßnahmen in bewohnten Wohnungen unzulässig sein können. Aufgrund des fortgeschrittenen Standes der Erneuerung im Sanierungsgebiet wird erwartet, dass diesem Urteil hier nur eine geringe Bedeutung beikommt.. mehr: •
Krausnickpark
mehr: •
Oranienburger Straße 9-10
5. TermineDie 145. Steuerungsrunde findet statt am 17. Juli 2006 um 15:00 Uhr in den Räumen der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt, Koppenplatz 12. Anlagen• Stellungnahme der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt zur Parkraumbewirtschaftung •
Anfrage und Antwort zu Schankgenehmigungen
Teilnehmerliste• Herr Oehlert, ASUM • Frau Jahns, BA Mitte, Sanierungsverwaltungsstelle (SVS) • Frau Steglich, stadt.plan.mitte • Frau Weitz, WBM • Frau Thierfelder, BV SpV • Herr Bertermann, BV SpV • Herr Lohrengel, BV SpV • Frau Motzkus, BV SpV • Herr Doletzki, Ko-Büro • Herr Wilke, Ko-Büro *Anmerkung
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08.
Januar 2007
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