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Protokoll "Steuerungsrunde SpV" am 17. November 2003 (115. Protokoll; Berlin, 24.11.2003, Stefan Doletzki, Koordinationsbüro) Hinweis:
1. Anmerkungen zum Protokoll der 114. Sitzung:Es gibt keine Anmerkungen. mehr: 2. Bauvorhaben Uferpromenade und Förderung für den MonbijouparkZu diesem Tagesordnungspunkt sind anwesend Frau Renker (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat I) und Herr Göhler (Grün Berlin GmbH). Frau Renker berichtet, dass für die Uferpromenade eine fertige und geprüfte Bauplanungsunterlage vorliegt. Die Mittel sind im Haushalt vorgesehen und die Baumaßnahme wird, sofern der Haushalt bestätigt wird, in den Jahren 2004 und 2005 in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Die Allianz Umweltstiftung übernimmt etwas mehr als die Hälfte der Gesamtkosten (Anteil Land Berlin = 597 000 Euro). Kürzlich erfolgte ein Gespräch zwischen den Strandbarbetreibern und Frau Dubrau. Es bestand Konsens, dass die Uferpromenade erstellt wird, und zwar unabhängig von den Absichten der Strandbarbetreiber. Herr Göhler erläutert das Konzept für die Uferpromenade. Baubeginn wird 2004 sein. Es ist anhand der Ausschreibungsergebnisse noch zu entscheiden, welche Abgrenzung die beiden Bauabschnitte haben werden und welcher Abschnitt zuerst durchgeführt wird. Herr Prof. Lindenau erläutert die Schäden, die infolge der Strandbarnutzung und der daraus resultierenden zusätzlichen erheblichen Übernutzung der Grünanlage entstehen. Auch wenn das Bemühen der Betreiber sichtbar sei, Verunreinigungen schnell zu beseitigen, seien die Belastungen aufgrund der an schönen Sommerwochenenden sehr hohen Besucherzahlen und sehr langen Nutzungszeiten erheblich. Es wird darüber hinaus grundsätzliche Kritik geübt an der hier zu beobachtenden Tendenz zur Privatisierung des öffentlichen Raums. Auch aus Sicht von Frau Renker ist die zweckfremde Nutzung von Parkflächen als problematisch anzusehen, zumal an dieser Stelle die quartiersübergreifende Fußwegverbindung (Lustgarten, Weidendammer Brücke, Reichstag bis nach Moabit) unterbrochen würde. Deshalb ist eine länger andauernde Verstetigung der hier erörterten Nutzung schwer vorstellbar. Frau Renker stellt die Grundzüge des „5-Phasen-Konzepts“ für den Monbijoupark vor. Die fünf Punkte sind in der Reihenfolge der Dringlichkeit zu verstehen und könnten zum Teil auch unabhängig voneinander bzw. in Stufen realisiert werden. 1. Integration des Gärtnerstützpunktes Oranienburger Straße/Monbijoustraße in den Park 2. Wegeführung im Park verbessern, Hierarchie der verschiedenen Teilräume des Parks herstellen 3. Pflege von Gehölzen und Strauchpflanzungen, Bearbeitung der Vegetation insgesamt 4. Bereich der Kunsthochschule verbessern und mit dem Park verbinden 5. Bereich Oranienburger Straße, Markierung von Eingängen, Klärung des Wechselspiels von Öffnung und Schließung zwischen Park und Oranienburger Straße Diese Maßnahmen sollen mit sogenannten GA-Mitteln finanziert werden, wofür gute Aussicht auf eine Bewilligung besteht. Sobald diese vorliegt, kann die Realisierung schnell erfolgen. mehr: 3. Nutzung von Parkflächen des Monbijouparks durch Theater und StrandbarHerr X* (Strandbarbetreiber) erläutert sein Konzept für die Saison 2004 und übergibt eine aktuelle Broschüre. Das Konzept besteht aus 6 Bestandteilen: 1. Das Hexenkessel Hoftheater soll unverändert gegenüber der Saison 2003 bleiben, nur dass ein Durchgang zwischen Monbijoustraße und Park ermöglicht werden soll. 2. Die Strandbar Mitte soll in den Abmessungen ebenfalls unverändert gegenüber der Saison 2003 betrieben werden, nur mit verschiedenen Aufwertungen (folgende Punkte 3 bis 6) in der Umgebung. 3. Herstellung einer „kleinen Treppe“ zur besseren Verbindung zwischen Theater und Bar bzw. Ufer 4. Anpflanzungen und Aufstellung von Bänken auf einer Teilfläche zwischen Ufer und Spielplatz gemäß Konzept der „Späthschen Baumschule“ 5. Aufstellung eines WC-Containers mit historisierender Außengestaltung als „Bad des Nero“. Dazu müssten Zu- und Abflussleitungen an den Standort gelegt werden. 6. Installation der „großen Treppe“ zur Herstellung einer ganzjährig begehbaren Verbindung zwischen Uferpromenade und Monbijoustraße/Brücke. Diese Maßnahmen würden im Wesentlichen durch die Strandbarbetreiber selbst finanziert und damit zur Einsparung öffentlicher Mittel beitragen. Es handelt sich abgesehen von der Kanalisation um fliegende Bauten, die schnell wieder abbaubar sind. Herr Prof. Lindenau problematisiert die Strandbarnutzung. Das Theater wird akzeptiert. Insbesondere im Bereich des Spielplatzes kommt es immer wieder zu Verunreinigungen und zweckfremder Nutzung der Grünanlagen. Unlösbar scheint der Konflikt zwischen schutzwürdigen Grünanlagen und den großen Besuchermengen. Herr Bertermann erklärt dazu, dass unvorstellbar sei, die Strandbarnutzung mittel- oder langfristig zu verstetigen. Herrn Prof. Lindenaus Vorschlag die weiter östlich, im Bereich des Durchgangs zwischen Park und Spree/Burgstraße gelegenen Bahnviaduktflächen für die Bar zu nutzen, lehnt Herr X* wegen der zu großen Entfernung zum Theater ab.
Herr Wilke resümiert den Konflikt
so, dass die eine Seite (Betroffenenvertretung) davon ausgeht, dass aufgrund
der bevorstehenden Baumaßnahmen in der Saison 2004 keine Strandbarnutzung
mehr möglich sein wird und die andere Seite (Strandbarbetreiber) die
Hoffnung darauf setzt, dass die Baumaßnahme – zumindest im westlichen
Uferbereich in Nähe der Monbijoustraße – im Jahr 2004
noch nicht durchgeführt wird und damit noch mindestens eine weitere
Saison für die Strandbar möglich wird.
mehr: 4. Aktuelle Straßenumbauten Neue Schönhauser Straße und GipsstraßeBeide Vorhaben befinden sich bereits in Bau. Herr Gehlhaar erläutert, dass in der Neuen Schönhauser Straße die Altmaterialien herausgenommen und neu eingesetzt werden, nur wenn erforderlich durch neue ersetzt werden. Das alte Straßenbild wird in jedem Fall erhalten bzw. wieder hergestellt. An der Ecke Rosenthaler Straße/Neue Schönhauser Straße wird eine Gehwegvorstreckung mit ähnlichem Radius wie die Straßenbahngleise eingefügt. Darauf befinden sich im Bereich der Rosenthaler Straße neue Fahrradständer (vgl. Zeichnung Knotenpunkt in der Anlage). Die Baumaßnahme soll bis 31. Dezember 2003 abgeschlossen werden.
Bei der Gipsstraße handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahmen.
Fertigstellung wird im Jahr 2004 sein.
mehr: Sonstiges• Gormanndreieck Herr Wilke und Herr Doletzki erläutern den aktuellen Sachstand zur Erweiterung des Gormanndreiecks. Nachdem die Gespräche mit den aktuellen Nutzern von Bezirksamt abgebrochen wurden, weil die Gruppe auf den vom Bezirksamt nicht akzeptablen Erhalt von Teilen der Altbebauung bestand, wird nun erwogen, den Spielplatz aus der Alten Schönhauser Straße 5/5A auf dem Gormanndreieck anzusiedeln. mehr: •
Umsetzung des Verkehrskonzepts am Hackeschen Markt
mehr: TermineDie 116. Sitzung findet am Montag, dem 15. Dezember 2003 um 15:00 Uhr in den Räumen der Betroffenenvertretung Spandauer Vorstadt, Koppenplatz 12 statt. top Anlagen• Anwesenheitsliste • Planung für die Kreuzung Rosenthaler Straße/Neue Schönhauser Straße (verkleinert) top . Namen von externen Personen (die nicht öffentlich im Sanierungsgeschehen involviert sind) sind aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht. . Ort & Kontakt: Räume der BV SpV, Koppenplatz 12, 10115 Berlin-Mitte top . Start www.bvspv.de . Kontakt BV SpV . URL dieser Seite: http://www.bvspv.de/pr-sr031117.html © & Seitenbau: M. Heller, Berlin |
05.
Februar 2004
Spandauer Vorstadt: . BV SpV: Kontakt Adresse: Stadtplan . Aktuelles: . Monbijoupark: ... im Sommer 2004 erneut von `Strandbar´ bedroht .
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