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Im Sanierungsgebiet gelten für die Hofanlagen einige spezielle Regeln, sofern es Gewerbe- oder Kulturhöfe sind. Dort sind zum Beispiel auch Gaststätten oder zum Teil sogar Stellplätze erlaubt, was in den Wohnhöfen und Blockinnenbereichen generell nicht zulässig ist bzw. im Einzelfall nur geduldet wird, solange niemand belästigt wird. In einigen Höfe, in denen gewohnt und gearbeitet wird, wurden die Regelungen für die dortigen Gaststätten und Zufahrtsmöglichkeiten zum Schutz der Anwohner/innen etwas eingeschränkt. Nachfolgend Informationen zur Geschichte und zum Sanierungsprozeß der Höfe sowie Presseberichte und Links zu ansässigen Firmen und Kultureinrichtungen. Altbau-Hofensemble am Hackeschen Markt (Rosenthaler Str.40-41/ Sophienstr.6):Wir erhielten am 12.7.2005 eine e-Mail von der Verwalterin Firma PentaNex. Sie untersagte die Verwendung eines Namens für das gegenüberliegende Neubau-Hofensemble am Hackeschen Markt. Da wir nur ungerne von Rechtsanwälten bedroht werden, sind von www.bvspv.de nicht nur alle direkten Hinweise auf dieses gegenüberliegende neue Hofensemble entfernt worden, sondern auch alle Benennungen des Altbau-Hofensembles am Hackeschen Markt. Wir hätten eher erwartet, anstelle eines kleinkarierten Streites um einen Namen der neuen "Konkurrenz" eine e-Mail von der Verwalterin zu erhalten, in der sie sich dafür bedankt, daß auf unserer Webseite über ihr Gebäude informiert wird ! Gebäudeinformation
(Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang):
mehr: Geradeaus das Altbau-Hofensemble, rechts das Neubau-Hofensemble [März 2003] Neubaukomplex "Neuer Hackescher Markt" (Rosenthaler-/Diercksenstr./ Hackescher Markt):(Text & Presse-Links in Arbeit) mehr: Heckmann Höfe (Oranienburger Str.32/ Auguststr.9):(Text & Presse-Links in Arbeit) mehr: Sophie-Gips-Höfe (Sophienstr.21/ Gipsstr.12):Die "Sammlung Hoffmann" katapultierte die Spandauer Vorstadt aus den Szene-Blättern in die Feulletons (Ulrike Steglich im Scheinschlag). Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Erwerb durch das Ehepaar Hoffmann, bekannt als Kunstsammler und -mäzen, ergänzender Neubau in der Gipsstraße, gut eingefügt in den angrenzenden Altbaubestand, frei finanzierte Erneuerung mit Schwimmbad im Dachbereich und einer über 7 m hohen Kunsthalle, in der großformatige Kunstwerke ausgestellt sind. Einmal monatlich wird die Kunstsammlung jeweils einer kleinen Gruppe nach Voranmeldung zugänglich gemacht. Sehr heterogene Nutzung. mehr: Kurt-Berndt-Höfe (Neue Schönhauser Str. 20):(Text in Arbeit) mehr: Oranienburger Str. 1-3:(Text & Presse-Links in Arbeit) mehr: »Haus Schwarzenberg« (Rosenthaler Str. 39):Haus Schwarzenberg ("2.684 Quadratmeter Geschichte. Kultur. Kunst") gerettet ! mehr: Sophiensæle im Handwerkervereinshaus (Sophienstr.17/18):Beherbergt den bekannten Kulturveranstaltungsort Sophiensæle. Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Wegen schwieriger restitutionsbezogener Problematik erfolgte die Rückübertragung des Grundstücks erst im Jahre 1999, Teile der Gebäude sind stark erneuerungsbedürftig. Der Eigentümer hat einen Antrag auf Förderung im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz gestellt, voraussichtlich Hüllenförderung im Förderjahr 2000. Bauhistorische Bedeutung Der Handwerkerverein wurde 1844 gegründet, 1848 verboten und 1859 wieder zugelassen. 1864 bis 1904 nutzte der Verein das Haus Sophienstraße 15, 1864 von Kolscher und Lauenburg für den Handwerkerverein errichtet, welches 1904 vom Warenhauskonzern Wertheim übernommen und abgebrochen wurde. Während das Hauptanliegen des Vereins auf Bildung und Geselligkeit gerichtet war, fanden in den Sophiensälen auch politische Veranstaltungen der Handwerker- und Arbeiterverbände statt. Im Jahre 1905 ließ sich der Berliner Handwerkerverein auf dem Hofgelände in der Sophienstraße 18-18A ein neues Vereinshaus bauen. In die bestehenden Wohnhäuser an der Sophienstraße von 1852 wurde ein aufwendiges Doppelportal mit einer zweischiffigen, überwölbten Durchfahrt als Zugang zum Saalgebäude eingefügt. Der Backsteinblendgiebel über den Bögen trägt den aus Formsteinen gefügten Namenszug “Berliner Handwerker Verein” und ist reich mit neugotischem Dekor, Maßwerk und Fialen geschmückt. Im Hof schließt das 1905 von Joseph Fraenkel und Theodor Kampfmeyer erbaute Vereinshaus an die Seitenflügel von 1861 und 1864 an. Eingelegte Terrakotten und Ziegelornamentik gliedern die Backsteinfassaden. Der viergeschossige Saalbau nahm den 3000 Plätze fassenden Hauptsaal, weitere Festräume, Unterrichtsräume und eine Bibliothek auf. Die Grundrissform der Räume und Teile der Ausgestaltung sind überliefert. mehr: Sophienhof (Sophienstr.19):Beherbergt CVJM-Gästehaus mehr: Paulinenhof (Sophienstr.28/29):Es überraschen ene Seifensiederei, ein Laden für handgemachte Schuhe und in einer restaurierten Remise der Secondhand-Laden "Manus Secunda" des Deutschen Roten Kreuzes, ein Projekt des DRK-Kreisverbandes Wedding/Prenzlauer Berg. Mit den Einnahmen kann immerhin die Jugendarbeit des Kreisverbandes bestritten werden. mehr: Kunstwerke e.V. in der Margarinefabrik (Auguststr.69):Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Erneuerung von Vorderhaus und Seitenflügeln im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, Fertigstellung 1999, frei finanzierte Erneuerung des Quergebäudes, Fertigstellung 1999, Standort der Kunstwerke Berlin mit Ausstellungen, Ateliers, Veranstaltungsort der 1. Berlin Biennale 1999. Bauhistorische Bedeutung Die unter dem Namen „Margarinefabrik“ bekannte Hofanlage in der Auguststraße 69 kann auf eine über zweihundertjährige Bau- und Nutzungsgeschichte zurückblicken. „Seine königl. Majestät haben dem königl. Kammerdiener H. Carl Daniel Christoph Timm auf einem von ihm erkauften Platz ein Haus erbaut, welches nach dessen eigener Angabe, und Nach dem Decr. vom 31. July 1794 assecuriert worden auf ... 6 000“ Reichsthaler. Das Vorderhaus besitzt noch die ursprüngliche Raumgliederung aus dem 18. Jahrhundert und auch Reste von Ausmalungen aus der Bauzeit. Die beiden 1832 und 1839 erbauten Seitengebäude prägen bis heute die in mehreren Bauphasen entstandene Hofsituation. Im Zusammenhang mit dem Neubau einer Wollen-Baumwollen- und Seidenwaren-Fabrik 1842 durch die Fabrikanten A. Süßmann und Gustav Wiesenthal, erhielt die Hofanlage ihre bis heute weitgehend erhaltene spätklassizistische Gestalt. Von besonderer kunsthandwerklicher Bedeutung ist die eingestemmte Holztreppe von 1794 im Vorderhaus mit dem schneckenartig eingerollten Antritt und kräftigem hölzernen Geländer. Bei der baulichen Instandsetzung und Modernisierung 1996-98 wurden die originalen Bauteile fachgerecht instand gesetzt. An der Fassade wurden der Sockel und das Traufgesims aus Sandstein restauriert. Die Sandsteinbekrönung, die seit der Nachkriegszeit im Dachboden lagerte, wartet noch auf die Restaurierung und das Versetzen an den ursprünglichen Ort über dem Mittelrisalit. mehr: Kunsthof Oranienburger Str. (Oranienburger Str.27):Stand April 2007: Der Hofeigentümer möchte einen Durchbruch durch das Baller-Gebäude in der Krausnickstraße machen. Die BV SpV befürchtet durch das erwartete Touristenaufkommen zunehmende Lärmprobleme, da in dem Hof auch gewohnt wird. Der Baustadtrat unterstützt das Vorhaben. mehr: Rosenhöfe (Rosenthaler Str. 36):Text nicht in Arbeit: die Presseartikel - pro & contra - sagen fast alles. mehr: Sophienkirchhof (Große Hamburger Str.29-30/ Sophienstr.):(Text & Presse-Links in Arbeit) mehr: Rosenthaler Str. 51:(Text & Presse-Links in Arbeit) mehr: Gormannstr. 14:(Text & Presse-Links in Arbeit) mehr: Postfuhramt:siehe eigene Themenseite: .../postfuhramt.html (enthält den Streit um die Sanierung; Gebäudeinformation; bauhistorische Bedeutung; Kontakte; Presse-Links) Kontakt BV SpV URL
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14.
April 2007
Spandauer Vorstadt: BV
SpV:
Aktuelles:
Höfe: virtueller
Hofrundgang:
Presse: 17.07.2005,
Welt am Sonntag:
22.03.2003,
Die Welt:
Ausgabe
02-1998, Scheinschlag:
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