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Spandauer Vorstadt:
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Gebäudeinformationen, die NICHT auf den jeweiligen Themenseiten verlinkt sind . ehem. jüdische Mädchenschule ehem. Verwaltungsgebäude d. jüdischen Krankenhauses Jüdisches Gymnasium, ehem. jüdische Knabenschule St. Hedwig-Krankenhaus ehem. Seniorenheim am Koppenplatz ehem. „Clärchens Ballhaus“ Mulackstraße 37 weitere Gebäude - Seiten in www.bvspv.de weitere
Gebäude - Hausgeschichten:
ehemalige jüdische Mädchenschule (Auguststr.11-13):Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Stark erneuerungsbedürftige Gebäude, restituiert an die Conference on Jewish Material Claims against Germany und an die Berliner Jüdische Gemeinde übergeben worden. Bauhistorische Bedeutung: Auf dem bis zur Oranienburger Straße ausgedehnten Grundstück der Jüdischen Gemeinde wurde 1930 als eines der letzten Neubauvorhaben vor der Nazi-Ära das Schulhaus der ehemaligen jüdischen Mädchenschule Auguststraße 11-13 von Alexander Beer errichtet. Der Architekt, der für die Berliner Jüdische Gemeinde das Waisenhaus in Pankow, die Synagoge am Fraenkelufer und noch weitere, heute nicht mehr erhaltene Synagogen baute, starb 1944 im KZ Theresienstadt. An der mit dauerhaften dunklen Eisenklinkern verblendeten Fassade verschmelzen Elemente expressionistischer Architektur und der Neuen Sachlichkeit. Die konsequent aus dem Raster des Ziegelverbandes entwickelte Linienführung verbindet die Fenster zu horizontalen Bändern, der eindrucksvoll gestaltete Haupteingang und Kunstschmiedearbeiten verleihen der Fassade einen eleganten Charakter. Das Zurücktreten der Hauptfassade gegenüber dem seitlichen Trakt für Turnhalle und Aula differenziert den Baukörper und löst die stadträumliche Einbindung in das Straßenbild der Auguststraße. mehr: ehemaliges Verwaltungsgebäude des jüdischen Krankenhauses (Auguststr.14-16):Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Stark erneuerungsbedürftige Gebäude, im Eigentum der Berliner Jüdische Gemeinde. Erneuerung nach Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes. Bauhistorische Bedeutung: Das ehemalige Verwaltungsgebäude des jüdischen Krankenhauses Auguststraße 14-16 entwarf Eduard Knoblauch 1861 in der spätklassizistischen Formensprache der Schinkelschule. Zeitgleich mit seinen Plänen zur Neuen Synagoge entstanden, zeigt die unterschiedliche Formensprache die vielseitigen Fähigkeiten des Architekten, aber auch sein Eingehen auf die Besonderheiten des Standortes und der Bauaufgabe. Die vollflächige Putzquaderung nimmt filigrane ornamentale Stuckgliederungen an Gesims- und Friesbändern auf. Durch den hohen geschmückten Torbogen und fünf kreuzgewölbte Joche fällt der Blick axial auf das Portal des Krankenhauses im Hof. Der Ziegelbau ist einfach, doch wohlproportioniert mit Terracotten geschmückt. Eine bauliche Erweiterung von 1875 schließt sich östlich an das Vorderhaus der Auguststraße an. Die Straßenfassaden korrespondieren mit dem gegenüberliegenden Bürgerhaus Auguststraße 69 und überliefern den Straßenquerschnitt, wie er sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts unverändert darstellt. mehr: Jüdisches Gymnasium, ehemals jüd. Knabenschule (Große Hamburger Str.27):Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Bauhistorische Bedeutung: 1863 wurde eine jüdische Knabenschule eingeweiht, von Moses Mendelssohn schon lange gefordert, neugebaut 1906, von den Nazis als Deportationssammellager missbraucht. mehr: St. Hedwig-Krankenhaus (Große Hamburger Str.5-11):Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Erneuerung im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, Hüllenförderung in mehreren Bauabschnitten, Fertigstellung der beiden ersten Bauabschnitte im Jahre 2000. Bauhistorische Bedeutung: Das Haupthaus des St. Hedwig-Krankenhauses wurde 1851-55 im Inneren des weitläufigen Geländes nach Plänen von Vincent Statz errichtet, das südliche Vorderhaus folgte 1879-81. und nördlich anschließend das „Josephshaus„ des Architekten Carl Moritz von 1904-05 überlagern sich Neogotik und Jugendstil. Beide Vorderhäuser treten in ihrer Bauflucht hinter einer Vorgartenfläche mit schmiedeeisernem Ziergitter zurück und schließen mit der Straßenfront des Elisabethhauses, 1886-89 von Max Hasak als Hospital für Altersschwache errichtet, wieder an die vordere Baulinie der benachbarten Wohnhäuser in der Großen Hamburger Straße an. mehr: ehemaliges Seniorenheim am Koppenplatz 11:Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Gebäude stark erneuerungsbedürftig, Abschluss eines Vertrages zur Förderung im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz vermutlich im Jahre 2000. Bauhistorische Bedeutung: Noch vor der Auflassung des Armenfriedhofes wurde 1839 das erste Gebäude der Hollmannschen Wilhelminen-Amalien-Stiftung, Koppenplatz 11 an der Linienstraße 165 erbaut. 1850 wurde der höhere Eckbau errichtet, Bauerweiterungen folgten 1869 mit dem Bauteil am Koppenplatz und 1873 an der Linienstraße 163-164. Die später angefügten Gebäudeteile am Koppenplatz und in der Linienstraße übernehmen das schlichte klassizistische Formenrepertoire von 1839 bzw. variieren es nur geringfügig. Streng gegliederte Fassaden mit Putzquaderung, durchlaufenden Gesimsen, das sorgfältig ausgebildete Portal und die Rhythmisierung durch einen Risalit mit Pilastern und Arkadenfenster übermitteln ein künstlerisch anspruchsvolles Formenrepertoire. Der von Kolossalpilastern betonte turmartige Eckbau verbindet die Gebäudeteile und akzentuiert das Erscheinungsbild am Koppenplatz. mehr: ehem. „Clärchens Ballhaus“ (Auguststr.24-25):Nach einem Besitzerwechsel eröffnet das Clärchen am 11.03.2005. Die neuen Betreiber betonen, keine neue typische "Mitte-Szene-Location" daraus machen zu wollen, sondern den alten Geist eines Ballhauses erhalten bzw. wiederbeleben. Neben der Wiederherstellung des alten Ballsaales ist künftig auch Live-Musik geplant. Die alten Betreiber haben allerdings untersagt, den Namen "Clärchen" weiter zu benutzen ... Über das alte "Clärchens Ballhaus" schreibt der Berliner Kurier am 27.09.2003: "(...) Doch alleine soll im Clärchen niemand bleiben. "Es ist unglaublich, wie charmant gerade die älteren Herrschaften miteinander flirten", sagt Stefan Wolff (47). In dritter Generation leitet er, was seine Großmutter, Clara Habermann, 1913 aufgebaut hat. Stolz erzählt Wolff von dem Ehepaar, das sich vor über fünfzig Jahren im "Clärchen" verliebt hat und neulich erst im Ballhaus den Goldenen Hochzeits-Tanz auf`s Parkett legte. (...) Könnte ja sein, dass Clärchen gleich zur Türe hereinkommt. Fühlt sich doch nicht an, als schrieben wird das Jahr 2003 und Clärchen wäre schon seit 22 Jahren tot. (...)" Gebäudeinformation
(Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang):
Presse & Protokolle: • 26.04.2005, Berliner Morgenpost: Clärchens Ballhaus darf nur noch Ballhaus Mitte heißen •
13.03.2005:
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11.03.2005:
• 10.03.2005, Berliner Kurier: Früher oder später tanzte hier jeder. Es war eine Legende, eine Institution. Dann musste es schließen. Jetzt die merkwürdige Wiedereröffnung. | Clärchen`s Pizza-Haus | AB MORGEN | Pizza im alten Tanzlokal • 21.02.2005, Berliner Morgenpost: Tango, Walzer, Rumba: Clärchen bittet zum Tanz | Mitte: Neuanfang des Traditions-Ballhauses im März •
03.02.2005:
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14.01.2005:
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13.01.2005:
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12.01.2005:
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11.01.2005:
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27.09.2003:
Mulackstraße 37:• Gebäudeinformation (Stand 13.07.2001, Kiezspaziergang): Selbsthilfeprojekt im 25-Millionen-Programm, 15-jähriger Nutzungsvertrag mit Alteigentümer aus Franken, der eine Wohnung im Haus ausgebaut hat, bestes Einvernehmen. Bohrlöcher zur Sprengung waren bereits angebracht, Bürgerinitiative hat den Abriss verhindert, Losung: „Was der Krieg verschonte, überlebt im Sozialismus nicht!“ weitere Gebäude - Seiten in www.bvspv.de mit z.T. ausführlichen Einzeldarstellungen• Koppenplatz 12 (Theaterprobenhaus im ehem. Schulgebäude): - .../koppenplatz12.html •
Postfuhramt:
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siehe auch allg. Übersicht der Hofanlagen:
weitere Gebäude - Hausgeschichten, Häuser und ihre Bewohner/innen:Neue Promenade 7: "Das Mendelssohn-Haus" Presse & Protokolle: • 06.09.2003, Ursula Jung in der Sanierungsbeilage stadt.plan.mitte im Scheinschlag: Von der »wüsten Stelle« zur Top-Adresse - Das Mendelssohn-Haus Neue Promenade 7 Neue
Schönhauser Straße 13:
• Spaziergänge in Berlin-Mitte: Volkskaffeehaus (offizielle Seite des Bezirk Mitte) Presse & Protokolle: • 02.12.2004, Kaffee, Speisen und Lesehalle fürs Volk (Sanierungsbeilage stadt.plan.mitte im Scheinschlag) Linienstraße
163-165:
Gebäudeinformation (13.01.2005):
"(...) Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeigt sich nach außen
als repräsentativer, weitgehend sanierter Schulbau von Ludwig Hoffmann
aus dem 19. Jahrhundert.
43 junge zukünftige Architektinnen und Architekten des Faches Innenraumplanung der Technischen Fachhochschule Berlin unter Betreuung von Frau Prof. Gisela Glass haben Gestaltungskonzepte für beide Haupteingänge des Hauses entwickelt. Ab dem 18.01.2005 werden die Arbeiten im Foyer des Hauses Bauwesen der Technischen Fachhochschule Berlin, Luxemburgerstr.10, 13353 Berlin ausgestellt sein. Presse & Protokolle: • 03.02.2005, Sanierungsbeilage "stadt.plan.mitte" im Scheinschlag: Neugestaltung der VHS Mitte • 13.01.2005, Pressemitteilung BA Mitte: "Zwischen Kreativität und Realität" • 02.12.2004, Sanierungsbeilage stadt.plan.mitte im Scheinschlag: Neugestaltung der VHS Mitte Krausnickstraße
12 / Große Hamburger Straße 13-14:
Presse & Protokolle: • 27.05.2004, Sanierungsbeilage stadt.plan.mitte im Scheinschlag: Cemal Özipek harrt aus / Kiezportrait •
29.01.2004:
• 14.04.2003, Protokoll Steuerungsrunde SpV: .../pr-sr030414.html#Sonstiges-C (kurz) • 20.01.2003, Protokoll Steuerungsrunde SpV: .../pr-sr030120.html#6 (kurz) • 15.04.2002, Protokoll Steuerungsrunde SpV: .../pr-sr020415.html#7 (kurz) • 11.03.2002, Protokoll Steuerungsrunde SpV: .../pr-sr020311.html#2 (ausführlich) • 08.12.1996, Stellungnahme der BV SpV zum Blockkonzept: .../st-blockkonzept100015-961208.html (ausführlich) Themenseite Blockkonzepte: Monbijouplatz 4: illegaler Teilabriß Hier gab es Ende 2006 einen widerrechtlichen Teilabriß, obwohl das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Die Wiederherstellung wurde angeordnet, ein Bußgeld wird verfügt werden. Die gesamten Umstände scheinen jedoch etwas dubios zu sein: 1. Der Investor hat in seinem Bauantrag im Textteil nicht auf den Teilabriß hingewiesen. Ob dieser Abriß in den Plänen markiert war, ist unklar. 2. Bei der Sachbearbeitung des Antrages wurde der Abriß "übersehen" - wie auch immer so etwas passieren angeblich soll, denn normalerweise wird jedes Detail eines Antrages in Text & Plan grün abmarkiert. 3. Dem Bauantrag wurde zwar eine sanierungsrechtliche Genehmigung beschieden (die falsch war), da jedoch keine Genehmigung der Denkmalpflege vorlag (angeblich habe die bezirkliche Denkmalpflege jedoch dem Abriß mündlich zugestimmt), war der Abriß gesetzeswidrig. Presse & Protokolle: - 12.10.2006, Protokoll BV SpV: .../pr-bv-061012.html#4 (kurz) - Datum, Zeitung: xxx (xxx) weitere Gebäude - Links zu externen Webseiten:• Weinmeisterhaus - Schülerfreizeitzentrum Mitte, Weinmeisterstr. 15: - SenStadt - Denkmaltag 2000 Anmerkung:
Kontakt BV SpV URL
dieser Seite: http://www.bvspv.de/altbauten.html
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06.
Mai 2007
Spandauer Vorstadt: BV
SpV:
Aktuelles: ab
18.01.2005:
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